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Ein Blick zurück auf die Meilensteine und schönsten Momente unseres Dorflebens.
Die Wippringser Dorfglocke ist eine historische Gussstahlglocke aus dem Jahr 1901 mit der Gussnummer 9817. Sie wiegt 35 Kilogramm bei einem Durchmesser von 419 Millimetern und wurde im Jahr 2009 in einem neu errichteten Glockenturm im Möhneee-Ortsteil Wippringsen aufgehängt, der als geschütztes Kulturlandschaftselement gilt.
Geschichte und Daten Ersterwähnung:
Am 19. Oktober 1901 im Geläutbuch des Bochumer Vereins für Bergbau und Gussstahltechnik eingetragen.Bestelldaten: Gussstahlglocke, Gussnummer 9817, Gewicht 35 kg, Durchmesser 41,9 cm.
Frühere Nutzung:
Früher dienten solche Dorfglocken im Kirchspiel Körbecke zum Anzeigen kirchlicher Anlässe, bei Todesfällen oder als Signal für die Arbeitszeiten.
Heutiger Stand Neuer Glockenturm:
Im Jahr 2009 bauten die Bürger von Wippringsen einen eigenen Glockenturm für die historische Glocke.
Kulturerbe:
Der Turm zählt zu den offiziellen „Kulturlandschaftselementen am Hellweg“.
Jubiläum:
Im Sommer 2026 feierte das Dorf das 125-jährige Bestehen der Glocke mit einem großen Sommerfest. Weitere Einblicke und Texte zur Ortsgeschichte bietet der Heimatverein Möhnesee e.V..
Wippringsen – klein, aber fein: Das neue Wipper-Haus ist fertig.
Nach rund sieben Monaten Bauzeit steht es.
Das frühere Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Wippringsen wurde zum modernen Dorftreff umgebaut.
Die offizielle Einweihung feierte der Verein, Wippringser Dorfgemeinschaft e.V, mit einem „Tanz in den Mai“. Eingeladen wurde für Donnerstag, den 30. April, ab 18 Uhr rund um und im Wipper-Haus.
Auch Bürgermeister und Landrat sind der Einladung gefolgt und haben in ihren Ansprachen die Leistung des Dorfvereins und das Engagement der Wippringser hervorgehoben.
Ehrenamt muss leben und gelebt werden dann kann sowas wunderbares entstehen.
Sanierung in 7 Monaten – Startschuss war der 15.09.2025
Möglich wurde das Projekt durch Fördermittel des Landes NRW, die im August bewilligt wurden. Einem Zuschuss der Gemeinde Möhnesee, sowie ein zinsloses Darlehen der Gemeinde Möhnesee. Gelder vom Leader-Lippe-Möhne Programm haben ebenfalls dazu beigetragen das einige Sachen für die Multifunktionale Nutzung angeschafft werden konnten.
Das Gebäude wurde fast in einen Rohbau verwandelt, um dann mit dem Wiederaufbau zu beginnen.
Technik, Küche, Platz
Die feuchten Außenwände wurden instandgesetzt. Die alten Böden und Wände wurden, für den Neuaufbau, in den Rohzustand versetzt.
Die alte Heizung war defekt und wurde ausgetauscht. Auf Vorgabe des Fördergebers arbeitet die neue Anlage mit Klimasplittgeräten, die auch heizen können.
Die Elektrik musste komplett erneuert werden. Die Sanitäranlagen wurden ebenfalls komplett neu aufgebaut, es wurde ein großzügiges Barrierefreies WC geschaffen.
In einer Nische gibt es eine kompakte Küche mit Backofen, Spüle und Spülmaschine. Teller und Tassen sind genug da – das Geschirr stammt noch aus der alten Dorfgaststätte, Wipperhof, und wurde dafür eingelagert.
Die Decke hängt jetzt 20 cm tiefer und ist schallgedämmt. Der Boden bekam eine Dämmung und neue graue Fliesen.
„Das alte Sektionaltor ist raus. Dafür haben wir eine große Glasfront eingebaut, die viel Tageslicht hereinbringt“, berichtet Johannes Heuschäfer.
Die Bauleitung lag bei Jörg Potthast, 2. Vorsitzender des Vereins und Heiner Heuschäfer, als Architekt.
Wenn das Wetter passt, können die Glastüren geöffnet werden. Dann lässt sich der Vorplatz bei größeren Feiern mit dazunehmen.
Auch Stühle sind ausreichend vorhanden. Insgesamt finden 30 bis 40 Personen im Haus Platz. Der Hauptraum misst etwa 30 qm, der Eingangsbereich noch einmal knapp 20 qm. Eine große Doppeltür lässt sich öffnen, um beide Bereiche zu verbinden.
Auftragsvergabe an Fachfirmen war Förderbedingung. Trotzdem packten die Wippringser selbst mit an: Rund 250 Stunden ehrenamtliche Arbeit stecken in Vorarbeiten und Ausbau.
Ein Hingucker im kleinen Raum: Eine alte Wäschemangel, die heute als gemütlicher Stehtisch zum Klönen dient.
Ein Haus für alle
Das Wipper-Haus soll künftig der Mittelpunkt im Dorf werden. Geplant sind Karneval, Maifeier, Sommerfest, Weihnachtsmarkt, Skatrunden, ein Frühstückstreff für Senioren, Frauenabende, Herrenabende, Spielenachmittag für Kinder usw.
Das Haus steht allen offen.
16.06.2024
Gründung der Wippringser Dorfgemeinschaft e.V.
Ehrenmal Wippringsen
Das Ehrenmal Wippringsen ist eine historische Gedenkstätte im Möhnesee-Ortsteil Wippringsen im Kreis Soest, Nordrhein-Westfalen.
Standort und Geschichte
Das Denkmal befindet sich an der Dorfstraße 20 in Wippringsen. Es liegt an einem besonderen Ort, einem ehemaligen Steinbruch. Aus diesem Steinbruch stammten einst auch die Baumaterialien für die nahegelegene Mühle Romberg. Die Fläche wurde der Dorfgemeinschaft von der Eigentümerfamilie Herberg unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Architektur und Bedeutung
Bauweise:
Es handelt sich um ein rund drei Meter hohes, gemauertes Kreuz aus Naturstein.
Inschrift:
Auf dem Querträger des Kreuzes steht geschrieben: „Unseren Gefallenen zum Gedenken“.
Gedenktafeln:
Flankiert wird das Kreuz von Steintafeln, die namentlich an die Opfer des Deutsch-Französischen Krieges (1870–1871), des Ersten Weltkrieges und des Zweiten Weltkrieges aus dem Ort erinnern.
Konzept:
Die Anlage wurde im Jahr 2011 umfassend umgestaltet. Die Dorfgemeinschaft legte dabei großen Wert auf Schlichtheit, um das Denkmal fernab von patriotischer Erhöhung als reinen Mahnort für den Frieden wirken zu lassen.
🏛️ Unsere Vereine
Schützenbruderschaft Berlingsen-Büecke-Wippringsen e.V.
Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr
📸 Historisches Foto-Archiv
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